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Hintergrund Pflege

Wenn ein Patient stirbt

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Neulich starb ein Patient, plötzlich und für mich unerwartet in meinem Frühdienst. Fünf Tage lang hatte ich ihn betreut. Ich fragte ihn täglich nach seinem Befinden, versorgte ihn mit den verordneten Infusionen und Medikamenten. Neben den auszuführenden pflegerischen Tätigkeiten sprachen wir über Alltägliches und über seine langjährige Krankengeschichte (weitere und private Details darf ich zum Schutz des Patienten und aus datenrechtlichen Gründen nicht nennen). Im täglichen Kontakt baute sich zwischen dem Patienten und mir eine auf professioneller Ebene basierende Beziehung auf. Als Kranken- und Gesundheitspflegerin kenne ich nach kurzer Zeit die Gewohnheiten der Patienten, die ich betreue. Das gehört für mich zu meinem Beruf. (mehr …)

Geplante Pflege: Wie unser Dienstplan entsteht

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Dienstplan-Tag in der Pflege heißt für mich, einen Tag am Computer zu sitzen und für den übernächsten Monat 15 Kollegen gleichmäßig auf 28 bis 31 Tage rund um die Uhr zu verteilen. Ich mag das, mal einen Tag nur PC-Arbeit, Zahlen und Tabellen. Für meine Mitarbeiter in der Pflege bringt der Dienstplan Planungssicherheit für den Alltag. Zugleich sind sie den wechselnden Diensten ausgesetzt – und mögen das Ergebnis mal mehr, mal weniger. Denn der Dienst diktiert den Tagesablauf. Der  Schichtdienst birgt Vor- und Nachteile. Mir ist es wichtig, die Nachteile möglichst gering zu halten. Dazu habe ich mir ein bestimmtes Vorgehen angeeignet. (mehr …)

Danke für mein zweites Leben!

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Es gibt Momente, da habe ich Tränen in den Augen. Sie sind selten, denn ich würde mich selbst als sehr kontrollierten Menschen beschreiben.

Vor einigen Monaten war wieder einer dieser Momente. Auf meiner Station wurde ich von einer Kollegin mit dem Satz begrüßt: „Wir haben einen Brief von Herrn Schulze* bekommen.“ (*Name geändert) Herr Schulze war einer unserer jungen Patienten, vorher gesund und mitten im Leben, dann nach einem Sport-Unfall musste er reanimiert und beatmet werden und war eine ganze Weile bei uns in Behandlung.
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Teil 2: Die Sucht zerfrisst das Leben von Frau K.

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VON FARSHID AHMADI

Die Pflege von Patienten mit Suchterkrankungen ist nicht einfach. Nicht selten setzen sie sich sogar gegen uns Pflegekräfte zur Wehr, wenn wir sie etwa bei der dringend notwendigen Körperpflege unterstützen wollen. Unsere Hoffnung: Wenn wir vermeiden, dass Patienten verwahrlost und ungepflegt erscheinen, motiviert das die Angehörigen, die Therapie zu unterstützen. Das habe ich im ersten Teil dieses Blogbeitrags über die alkoholabhängige Frau K. beschrieben.

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Pflegekräfte mit Rollator – die kommende Realität?

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Die Lebenserwartung in unserem Land steigt. Wir werden alle im Schnitt länger leben, als die Generationen vor uns. Gleichzeitig bekommen Familien in Deutschland seit Jahrzehnten immer weniger Kinder. Deutschland schrumpft. Das bedeutet: Auf immer mehr ältere, pflegebedürftige Menschen kommen immer weniger junge, die diese Pflege leisten beziehungsweise finanzieren können. (mehr …)

Ein Beruf, der berührt – und Karrieremöglichkeiten eröffnet

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Die Pflege – ein toller Beruf, der richtig nerven kann. Trotzdem oder gerade deswegen hat mich dieser Beruf zu jedem Moment auf irgendeine Weise berührt. Du gehst ins Gespräch, stehst Patienten bei und gibst Halt – das ist jedes Mal wieder eine tolle Erfahrung. Diese Arbeit ruft unterschiedliche Emotionen hervor. Sie macht wütend, traurig. Manchmal ist sie scheußlich. Dennoch ist sie faszinierend. Sie macht ebenso betroffen wie glücklich. Die Arbeit in der Pflege ist unter anderem deswegen großartig, weil sie der optimale Lebenscoach ist. Du gibst etwas hinein und bekommst etwas zurück. Ein sofortiges Feedback für dein Verhalten – mit der Möglichkeit es stets zu ändern. Anwendbar auf alle Bereiche im Leben. Andere Menschen kaufen Ratgeber, ich nehme einfach die Reaktionen meiner Patienten wahr. (mehr …)

Pflege ist mehr als ein Beruf

Autor:

Warum habe ich die Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht?

Warum würde ich sie sogar wieder machen?

Ein Pflege-Job ist nicht leicht. Er ist nicht überdurchschnittlich bezahlt. Aber er ist sinnerfüllt. Denn ich werde gebraucht. In der Geschichte meines Berufs spielen Demut und Aufopferung eine große Rolle. Ich persönlich glaube aber, dass Pflege mehr ist.

Pflege bedeutet für mich, Respekt vor sich selber und anderen. Meine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und an den Herausforderungen zu wachsen. Meine Menschlichkeit zu bewahren. Teamarbeit und Kommunikation. (mehr …)

Über Uns

Wir sind Pflege! Denn mit mehr als zwei Millionen Patienten sind die Asklepios Kliniken eines der größten Gesundheitsunternehmen in Deutschland. Über 38.000 Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz - ein großer Teil von ihnen als Pflegekräfte.
Auf diesem Blog erzählen einige von ihnen aus ihrem Alltag in einer der bundesweit rund 150 Gesundheitseinrichtungen von Asklepios. Wie sie arbeiten und was sie bewegt, lesen Sie hier.

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