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Was ist eigentlich „Critical Incident Stress Management“?

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Das Asklepios-Team für Critical Incident Stress Management (CISM) besteht aus Mitarbeitern des Hauses, die aus eigener Erfahrung belastende kritische Situationen im Krankenhausumfeld kennen. Im Mittelpunkt des Angebots stehen schnelle Hilfe und kollegiale Unterstützung. So steht es zumindest im Flyer von Asklepios zu Connecting Health.

Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt. Da ich vor ein paar Jahren selbst in einer Ausnahmesituation war, weiß ich, wie gut es ist, schnell einen geeigneten Ansprechpartner und Hilfe zu finden. 2018 habe ich dann mitbekommen, dass der Asklepios-Konzern Schulungen für neue Mitglieder dieses CIMS-Teams anbietet. Ich habe mich sofort angemeldet.

Denn es ist so wichtig, unkonventionell aber professionell zu helfen nach erlebten kritischen Situationen oder Erlebnissen.

Hilfe für Patienten – und Hilfe für uns selbst!

Wir aus der Pflege und dem ärztlichen Bereich sind immer für die Patienten und deren Angehörige da und helfen schnell mit unserem Wissen und Können. Als medizinisches Personal schaffen wir es, den Patienten bei Notfällen zur Seite zu stehen, durch schnelles Handeln einzugreifen und die Angehörigen mit Rat und Tat zu unterstützen.

Aber was passiert mit uns? Wie gehen wir mit schlimmen, kritischen, angsteinflößenden Situationen um? Schaffen wir es, das Geschehene alleine zu verarbeiten? Kann ich nach einer überaus belastenden Situation überhaupt wieder ohne körperliche und seelische Beschwerden an meinen Arbeitsplatz gehen? Und genau hier setzt CISM an. Wir sind da für unsere Kolleginnen und Kollegen in der Klinik. Wir sind das Erste-Hilfe-Pflaster für die Seele, wie eine Kollegin von uns einmal gesagt hat.

Als ich mich 2018 für diese Weiterbildung angemeldet habe, habe ich nicht geahnt, wie anstrengend, aber auch lehrreich und inspirierend diese drei Tage werden können. Ich habe es bis heute nicht eine Minute bereut, diesen Schritt gegangen zu sein. Auch wenn man zeitweilig das Gefühl hatte, man studiere Psychologie. Aber professionell zuhören und Gespräche führen muss gelernt sein – und das hat diese Weiterbildung geschafft. Begriffe wie „Safer R“, „Debriefing“ oder „Defusing“ habe ich zum ersten Mal gehört. Auch die Planung eines Critical Incident Stress Debriefing (CISD) war zunächst noch ein böhmisches Dorf für mich. Ich habe mich oft gefragt: „Bitte, was ist das?“ Doch die beiden Dozenten haben es geschafft, dass man trotzdem Spaß am Lernen, Mitgestalten und Zuhören hatte.

Was Luftfahrt mit der Pflege zu tun hat

Der Pilot Markus Meyer-Nixdorf und der Flugbegleiter Mohamed Mohamed führten uns durch die drei Tage. Warum Dozenten aus der Luftfahrtbranche? Auch Piloten und Flugbegleiter erleben kritische Vorfälle in ihrem Berufsalltag. Um daraus entstehenden Erkrankungen vorzubeugen, unterhält eine Stiftung ein CISM-Betreuungssystem für Mitarbeiter von Luftfahrtunternehmen. Die Dozenten sind weltweit vernetzt und konnten schon in vielen Situationen helfen. Davon profitierten alle teilnehmenden Klinik-Mitarbeiter.

Die Kursleiter waren einfach unglaublich gut! Wir Teilnehmer haben zu Ihnen schnell Vertrauen gefasst und das lag nicht nur daran, dass sich die beiden mit Ihren Spitznamen „Nixi“ und „Momo“ vorgestellt haben. Mit viel Einfühlungsvermögen für unseren Beruf, viel Humor und viel Erfahrung haben Sie es geschafft, aus uns professionelle Zuhörer und Gesprächsführer zu machen. Die ausgehändigte Mappe beinhaltet viele Details und Tipps. Die Flipcharts waren einprägsam und liebevoll gestaltet. Und wer es schafft, mich in Gruppenarbeiten zum Rollenspiel zu überreden, der kann nur gut sein. Denn ich gebe offen zu, Rollenspiele mag ich in keiner Fort- oder Weiterbildung. Wer immer anwesend ist und die Prüfungen im Einzel- und Gruppengespräch besteht, bekommt am Ende der Schulung zwei Zertifikate.

Dass in den Pausen immer Obst bereitstand, das Mittagessen stets lecker war und uns unser Pilot „Nixi“ am letzten Tag die leckersten und größten Franzbrötchen Hamburgs spendierte, sei nur nebenbei erwähnt. Er nennt sie übrigens Bäckerschnitzel.

So arbeiten wir jetzt in der CISM-Gruppe

2016 wurde mit CISM in der Asklepios Klinik Barmbek begonnen. Dort wurden auch die ersten Mitarbeiter geschult. Seitdem gibt es in allen Asklepios Kliniken in Hamburg CISM-Gruppen.

Einmal im Monat treffen sich die CISM-Mitarbeiter in den jeweiligen Asklepios Häusern, zwei Mal im Jahr werden für die Mitglieder Supervisionen angeboten. Auch Gesamttreffen aller CISM-Mitglieder von Asklepios Hamburg finden statt, sind aber leider durch Corona sehr in den Hintergrund geraten. Zwei Jahre nach meiner ersten Schulung fand auch eine zertifizierter Refresher-Kurs mit den beiden Dozenten statt und das Wiedersehen war einfach nur toll. Man hatte die Möglichkeit, sein Wissen weiter zu festigen und wichtige Punkte nochmals zu üben.

Gespräche mit betroffenen Kollegen habe ich mittlerweile auch geführt. Ich gebe zu, beim ersten Termin hatte ich noch einen kleinen Spickzettel dabei. Mittlerweile brauche ich den nicht mehr. Diese Gespräche sind immer sehr speziell, gehen tief und lösen viele Emotionen beim Betroffenen aus. Dank der tollen Schulung kann ich solche Treffen, die stets anonym bleiben, aber jetzt sehr gut leiten und auch selber gut verarbeiten. Sollte aber weitere Hilfe für den Mitarbeiter oder den Gesprächsführenden benötigt werden, ist für uns immer das Team von der INSITE-Interventions GmbH da (Unter INSITE werden verschiedene Asklepios-Anbieter aus dem betrieblichen Gesundheitsmanagement zusammengefasst, darunter auch Connecting Health). Auf dem kurzen Dienstweg können zeitnah Termine vereinbart werden. Es gibt eine Statistik, die aber nur mit Chiffre-Nummern zu den Fällen geführt wird. Alles andere, also jeglicher Inhalt der Meetings, bleibt anonym. Für den Kontakt mit den Beratern, den CISM-Mitgliedern, existiert eine Liste mit Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Berufen und Kliniken, die freiwillig angegeben werden. Und „Nixi“ und „Momo“ sind auch immer gerne bereit, für uns da zu sein, wenn Fragen auftauchen sollten.

Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass man den Kollegen Hilfe anbieten und auch tatsächlich helfen kann.

Fotos: pixabay.com und Christiane Langhals

Von der Kinderkrankenschwester zur Lehrerin

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Wer in der Pflege arbeitet, ist täglich nicht nur Pflegekraft. Ich bin in meinem Job nicht nur Kinderkrankenschwester, sondern immer ein bisschen Psychologin, Streitschlichterin, Bürofachkraft, Sicherheitsfrau, Klempnerin, Eventmanagerin, IT-Fachfrau, Putzfrau usw. Jetzt ist es mir passiert, dass ich Unterricht im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (BZG) der Asklepios Kliniken Hamburg halten durfte. Durch eine Rundmail, die über den Asklepios-Account kam, bin ich darauf aufmerksam geworden.

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Mitarbeiterakquise aus dem In- und Ausland

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Wie in ganz Deutschland mussten auch wir in der Asklepios Klinik Lich uns dem Pflegenotstand stellen. Wo sollten die vielen Mitarbeiter herkommen? Wie sollte man so schnell neue Fachkräfte ausbilden? Wie gut muss die Bezahlung sein, dass man freiwillig in den Schichtdienst geht? Fragen über Fragen. Doch die Antwort war vielen schon klar. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland. Dies wäre die schnellstmögliche Lösung für alle Probleme. Also entstand in kürzester Zeit ein Projekt für Mitarbeiterakquise aus dem In- und Ausland. (mehr …)

Zum Reanimationskurs nach Garmisch-Partenkirchen

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Kongress vor Berg-Kulisse

Die Kindernotfalltage finden jährlich in Garmisch-Partenkirchen statt, dieses Jahr schon zum siebten Mal. Wenn ich in meiner Erinnerung die Uhr zurück in den Februar drehe, haben wir Teilnehmer wahnsinnig viel Glück gehabt, dass der Kongress noch stattgefunden hat, bevor die Corona-Pandemie alles lahmlegte. Ich bin so unendlich dankbar dafür, denn diese Veranstaltung ist mir besonders ans Herz gewachsen. (mehr …)

AFQ – eine Möglichkeit zur Fortbildung in psychiatrischer Pflege

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Fortbildung

AFQ – vielleicht hat der ein oder andere schon mal einen Flyer mit diesem Titel in seiner Klinik liegen sehen? „AFQ“ steht für „Asklepios Fachqualifikation Psychiatrische Pflege“. Ich selbst nehme seit zwei Jahren an dieser Weiterbildung teil und möchte gern einen kleinen Einblick geben. Dazu habe ich noch ein paar Antworten von Andreas Gawlick, Diplom-Pflegewirt an der Asklepios Klinik Göttingen, eingeholt. Er ist unter anderem für die Koordination der Fachqualifikation verantwortlich. Bei meiner letzten Teilnahme am AFQ-Modul in Göttingen kam mir die Idee, ihn ein bisschen zu befragen. Fangen wir mal an. (mehr …)

Praktischer Unterricht mit Schoko-Kirsch-Praline

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Übungen mit Puppe

Die Notaufnahme ist doch immer noch eine ganz andere Welt. Sie unterscheidet sich stark von anderen Stationen. Kürzlich hatte ich Gelegenheit, Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege diese Welt ein wenig näher zu bringen. Wegen der Corona-Krise war auch die Berufsschule geschlossen, deshalb hatten wir in diesen Wochen sehr viele Auszubildende auf den Stationen. Ich hatte vor langer Zeit eine Mentorenausbildung gemacht und gebe bis heute Kurse. So fiel die Wahl auf mich, den Auszubildenden zu zeigen, wie aufregend, spannend, lehrreich, lustig und auch traurig ein Tag in der Notaufnahme sein kann. (mehr …)

Geriatrie ist mehr als nur Grundpflege

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Geriatrie

Bevor ich im Krankenhaus in der Geriatrie angefangen habe, arbeitete ich ein halbes Jahr in einer Senioreneinrichtung. Dort habe ich gesehen, wie viel Lebensfreude die Menschen in ihrem Alltag noch haben – trotz ihres hohen Alters und der meist breit gefächerten Anzahl an Erkrankungen. Mir wurde klar, dass auch das Leben eines alten Menschen absolut lebenswert sein kann und man sich nicht fürchten muss vor dem Alter, wenn man eine gute Altersversorgung hat! Ich habe gesehen, wie wichtig es alten Menschen ist, so lange wie möglich selbstständig und damit von niemandem abhängig zu sein. (mehr …)

COVID-19 und die Probleme einer Berufsschule für Pflegeberufe

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Lehrkraft im Homeoffice: Unterricht für Auszubildende

Die Schließung des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe (BZG) erfolgte zeitgleich mit der Schließung der Hamburger Schulen ab dem 16.03.2020. Allerdings war nicht sofort klar, ob wir als privater Bildungsträger überhaupt unter die amtliche Verfügung fallen. Dem war dann so, und es folgte eine riesige Herausforderung, um trotz Schließungsverfügung die theoretische Ausbildung sicherzustellen. (mehr …)

Über Uns

Wir sind Pflege! Denn mit mehr als zwei Millionen Patienten sind die Asklepios Kliniken eines der größten Gesundheitsunternehmen in Deutschland. Mehr als 47.000 Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz - ein großer Teil von ihnen als Pflegekräfte.
Auf diesem Blog erzählen einige von ihnen aus ihrem Alltag in einer der bundesweit rund 150 Gesundheitseinrichtungen von Asklepios. Wie sie arbeiten und was sie bewegt, lesen Sie hier.

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