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Wjatscheslaw Schäfer

(Jahrgang 1984) arbeitet in Asklepios Klinik im hessischen Lich in der Nähe von Gießen. Dort ist er Bereichsleiter für Unfallchirurgie und Gynäkologie. Wjatscheslaw wurde in Kasachstan geboren und kam als Kind im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Er arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren als Krankenpfleger und ist seit einiger Zeit auch als Praxisanleiter tätig. Wjatscheslaw beschreibt sich als im Grunde gut gelaunten Menschen, der gerne an die Arbeit geht. Wenn mal etwas schiefgehe, helfe Jammern am Ende niemandem weiter, findet er. Deshalb lautet sein Motto: Kopf hoch, morgen ist ein neuer Tag. Und man sollte möglichst jeden genießen. In seiner Freizeit ist ihm das Training im Fitnessstudio wichtig. Und Zeit für Familie mit seinen vielen Geschwistern, Neffen und Patenkindern.

Arbeitsrhythmus im Zehn-Tage-Takt

Autor:
Dienstplan gibt den Arbeitsrhythmus vor

Wenn ich meinen Arbeitsrhythmus beginne, dann starte ich mit Tag eins von zehn Arbeitstagen am Stück. Ich werde des Öfteren gefragt: Wie hältst du das aus? Meine Antwort lautet: Zehn Tage arbeiten ohne einen freien Tag ist wie so vieles im Leben eine Frage der Gewöhnung. Ich habe einen festen Rhythmus. Ich starte immer dienstags und arbeite bis einschließlich Donnerstag. Somit habe ich jeden zweiten Freitag bis Montag vier Tage frei. (mehr …)

Meine Station ist jetzt digital

Autor:
Die digitale Station

Seit dem 7. Oktober 2019, 11 Uhr, ist die Asklepios Klinik Lich digitalisiert. Als Projektstation hatte man meinen Arbeitsplatz, die „3a Unfallchirurgie“ gewählt. Wir hatten Anfang des Jahres eine Projektgruppe gebildet, die sich intensiv von April an mit dem Thema Digitalisierung auf Station beschäftigt hat. Dazu haben wir uns ganz regelmäßig mittwochs alle zwei Wochen zum Ideensammeln getroffen. Es musste viel gefiltert werden… Und auch ein paar Pflöcke mussten eingerammt werden: Die technischen Voraussetzungen mussten vorhanden sein. Der ideale Zeitpunkt wollte gewählt werden. (mehr …)

Zehn Jahre Examen – Was hat sich für mich verändert?

Autor:
Blick zurück

Am 1. Oktober 2009 begann meine Karriere als Pflegefachkraft. An diesem Tag vor etwa zehn Jahren hatte ich gemeinsam mit fünf meiner ehemaligen Ausbildungskollegen meinen ersten Tag auf unserer Projektstation. Das heißt, dass die Klinik sechs Leute vom damaligen Oberkurs übernommen und mit erfahrenen Pflegefachkräften durchmischt hat. Diese Projektstation war eine interdisziplinäre Station mit dem Schwerpunkt Chirurgie und Innere Medizin für Selbstzahler, deren Versicherung ein Zweibettzimmer bezahlt. (mehr …)

Meine Weiterbildung zum Stationsleiter

Autor:
Handbuch

Seit Anfang Februar 2018 stecke ich in einer Weiterbildung zum Stations-, Wohn-, Gruppenleiter an der Marburger Akademie für Pflege und Sozialberufe (MAPS) . Zwar führe ich schon seit fast zwei Jahren eine interdisziplinäre Station, doch meinen „Führerschein“ habe ich noch nicht. Die Weiterbildung läuft so, dass ich einmal im Monat eine Woche Blockunterricht habe. Diese Unterrichtswoche wird mir von meinem Arbeitgeber als Arbeitszeit angerechnet. Der Weiterbildungskurs dauert fast eineinhalb Jahre und endet mit einer mündlichen Abschlussprüfung im Juli 2019. (mehr …)

Ständig auf Arbeit – was mir Kraft gibt

Autor:
Pflege auf Station

Die Belastung in der Pflege steigt. Nicht nur, dass alles perfekt dokumentiert sein muss – auch der Pflegenotstand macht sich bemerkbar. Es wird immer schwieriger, neue Mitarbeiter mit einer guten Qualifikation zu finden. Das bedeutet für die meisten Kollegen Überstunden. Und oft sind es immer dieselben, die einspringen, wenn jemand krank ist und ausfällt. Manchmal habe ich das Gefühl, immer bei der Arbeit zu sein. (mehr …)

Mein Perspektivenwechsel von der Pflegekraft zum Patienten

Autor:
Krank als Krankenpfleger

Der 5. Juni 2020 war der Tag, an dem ich zum ersten Mal die Seiten gewechselt habe. Am Abend davor hatte ich mit Bauchschmerzen im Bett gelegen. Ich dachte da nur, dass ich abends wohl zu viel gegessen hatte. Nach einiger Zeit gingen die Schmerzen immer mehr zurück. Nur noch ein leicht rechtsziehender Seitenschmerz blieb. Da ich schon zwei Mal an Nierensteinen gelitten hatte und der Schmerz sich ähnlich anfühlte, dachte ich an einen dritten Nierenstein. (mehr …)

Arbeitsrhythmus im Zehn-Tage-Takt

Autor:
Dienstplan gibt den Arbeitsrhythmus vor

Wenn ich meinen Arbeitsrhythmus beginne, dann starte ich mit Tag eins von zehn Arbeitstagen am Stück. Ich werde des Öfteren gefragt: Wie hältst du das aus? Meine Antwort lautet: Zehn Tage arbeiten ohne einen freien Tag ist wie so vieles im Leben eine Frage der Gewöhnung. Ich habe einen festen Rhythmus. Ich starte immer dienstags und arbeite bis einschließlich Donnerstag. Somit habe ich jeden zweiten Freitag bis Montag vier Tage frei. (mehr …)

Meine Station ist jetzt digital

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Die digitale Station

Seit dem 7. Oktober 2019, 11 Uhr, ist die Asklepios Klinik Lich digitalisiert. Als Projektstation hatte man meinen Arbeitsplatz, die „3a Unfallchirurgie“ gewählt. Wir hatten Anfang des Jahres eine Projektgruppe gebildet, die sich intensiv von April an mit dem Thema Digitalisierung auf Station beschäftigt hat. Dazu haben wir uns ganz regelmäßig mittwochs alle zwei Wochen zum Ideensammeln getroffen. Es musste viel gefiltert werden… Und auch ein paar Pflöcke mussten eingerammt werden: Die technischen Voraussetzungen mussten vorhanden sein. Der ideale Zeitpunkt wollte gewählt werden. (mehr …)

Zehn Jahre Examen – Was hat sich für mich verändert?

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Blick zurück

Am 1. Oktober 2009 begann meine Karriere als Pflegefachkraft. An diesem Tag vor etwa zehn Jahren hatte ich gemeinsam mit fünf meiner ehemaligen Ausbildungskollegen meinen ersten Tag auf unserer Projektstation. Das heißt, dass die Klinik sechs Leute vom damaligen Oberkurs übernommen und mit erfahrenen Pflegefachkräften durchmischt hat. Diese Projektstation war eine interdisziplinäre Station mit dem Schwerpunkt Chirurgie und Innere Medizin für Selbstzahler, deren Versicherung ein Zweibettzimmer bezahlt. (mehr …)

Meine Weiterbildung zum Stationsleiter

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Handbuch

Seit Anfang Februar 2018 stecke ich in einer Weiterbildung zum Stations-, Wohn-, Gruppenleiter an der Marburger Akademie für Pflege und Sozialberufe (MAPS) . Zwar führe ich schon seit fast zwei Jahren eine interdisziplinäre Station, doch meinen „Führerschein“ habe ich noch nicht. Die Weiterbildung läuft so, dass ich einmal im Monat eine Woche Blockunterricht habe. Diese Unterrichtswoche wird mir von meinem Arbeitgeber als Arbeitszeit angerechnet. Der Weiterbildungskurs dauert fast eineinhalb Jahre und endet mit einer mündlichen Abschlussprüfung im Juli 2019. (mehr …)

Ständig auf Arbeit – was mir Kraft gibt

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Pflege auf Station

Die Belastung in der Pflege steigt. Nicht nur, dass alles perfekt dokumentiert sein muss – auch der Pflegenotstand macht sich bemerkbar. Es wird immer schwieriger, neue Mitarbeiter mit einer guten Qualifikation zu finden. Das bedeutet für die meisten Kollegen Überstunden. Und oft sind es immer dieselben, die einspringen, wenn jemand krank ist und ausfällt. Manchmal habe ich das Gefühl, immer bei der Arbeit zu sein. (mehr …)

Über Uns

Wir sind Pflege! Denn mit mehr als zwei Millionen Patienten sind die Asklepios Kliniken eines der größten Gesundheitsunternehmen in Deutschland. Mehr als 47.000 Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz - ein großer Teil von ihnen als Pflegekräfte.
Auf diesem Blog erzählen einige von ihnen aus ihrem Alltag in einer der bundesweit rund 150 Gesundheitseinrichtungen von Asklepios. Wie sie arbeiten und was sie bewegt, lesen Sie hier.

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