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Wjatscheslaw Schäfer

(Jahrgang 1984) arbeitet in Asklepios Klinik im hessischen Lich in der Nähe von Gießen. Dort ist er Bereichsleiter für Unfallchirurgie und Gynäkologie. Wjatscheslaw wurde in Kasachstan geboren und kam als Kind im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Er arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren als Krankenpfleger und ist seit einiger Zeit auch als Praxisanleiter tätig. Wjatscheslaw beschreibt sich als im Grunde gut gelaunten Menschen, der gerne an die Arbeit geht. Wenn mal etwas schiefgehe, helfe Jammern am Ende niemandem weiter, findet er. Deshalb lautet sein Motto: Kopf hoch, morgen ist ein neuer Tag. Und man sollte möglichst jeden genießen. In seiner Freizeit ist ihm das Training im Fitnessstudio wichtig. Und Zeit für Familie mit seinen vielen Geschwistern, Neffen und Patenkindern.

Mitarbeiter aus der LGBTQ+ Community in der Pflege. Wie passt das?

Autor:

Kürzlich im Juni wurde weltweit der Pride (Stolz)-Monat der LGBTQ+ Community gefeiert. Dies ist eine Sammelbezeichnung für Personen, die nicht heterosexuell sind oder deren Geschlechtsidentität nicht dem binären Modell von männlich und weiblich entspricht. Die Buchstaben LGBTQ stehen für Lesbian (lesbisch), Gay (schwul), Bisexual, Transgender und Queer. Das Plus repräsentiert alle anderen wie asexuell, intersexuell oder pansexuell orientierte Personen. Alle haben eins gemeinsam: Sie gehören zu den vollwertigen Menschen unserer Gesellschaft mit gleichen Rechten wie Heterosexuelle! Das gilt selbstverständlich auch für den Bereich der Pflege. (mehr …)

Pflegen kann jeder! Wirklich?

Autor:
Pflege ist eine Lebensaufgabe

Das hört man oft in letzter Zeit: „Pflegen kann doch jeder!“ Ich frage mich da immer wieder, wie man zu dieser Aussage kommt? Ich persönlich halte nichts davon. Pfleger zu sein ist so viel mehr. Man braucht Empathie, Herz, Verantwortungsgefühl – und manchmal auch ein bisschen Selbstironie. Pfleger zu sein ist eine Lebensaufgabe. Wir sind täglich mit Trauer, Schmerz, Freude und Hilflosigkeit konfrontiert. Da braucht man ab und an ein dickes Fell. Dabei können ein intaktes soziales Umfeld, Hobbys und tolle Kollegen helfen. Unternehmungen mit Freunden schaffen einen Ausgleich. Eine starke Psyche ist wichtig in unserem Beruf, um die verschiedenen Situationen zu meistern und manchmal auch den Tod zu verarbeiten. (mehr …)

Gewaltfreie Kommunikation im Pflegealltag: Geht das?

Autor:
Kommunikation in der Pflege

Was heißt Gewaltfreie Kommunikation und wofür brauche ich die? Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein Handlungskonzept, das von dem Psychologen Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Dieses Konzept soll dazu dienen, dass Menschen so miteinander umgehen, dass die Kommunikation nicht blockiert wird. Die Kommunikation soll deshalb wertschätzend sein. Nur leider neigen wir im Alltag dazu, unsere Mitmenschen persönlich anzugreifen oder gar zu beleidigen. Sätze wie: „Du Blödmann, du kannst ja gar nichts“, rutschen uns schnell mal raus. Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation hat zum Ziel, solche Aussetzer zu vermeiden. Wir sollten bewusst auf Beleidigungen oder Herabsetzungen anderer Menschen verzichten. (mehr …)

Mein Rollenkonflikt als Praxisanleiter und Pflegefachkraft

Autor:
Praxisanleitung braucht Zeit

Ich bin Praxisanleiter und damit auch für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege mit zuständig. Allerdings gehöre ich nicht zu den freigestellten Praxisanleitern und muss meine Anleitungen somit neben meiner normalen Tätigkeit ausüben. Dabei gerate ich häufig in einen Rollenkonflikt. Als Praxisanleiter würde ich den Auszubildenden gerne in Ruhe eine Pflegemaßnahme wie zum Beispiel das Entfernen einer Drainage erklären. Doch im Arbeitsalltag kommt es oft zu stressigen Situationen. Da kann ich mir als Pflegefachkraft nicht immer die Zeit nehmen, um den Auszubildenden anzuleiten. (mehr …)

Mitarbeiterakquise aus dem In- und Ausland

Autor:

Wie in ganz Deutschland mussten auch wir in der Asklepios Klinik Lich uns dem Pflegenotstand stellen. Wo sollten die vielen Mitarbeiter herkommen? Wie sollte man so schnell neue Fachkräfte ausbilden? Wie gut muss die Bezahlung sein, dass man freiwillig in den Schichtdienst geht? Fragen über Fragen. Doch die Antwort war vielen schon klar. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland. Dies wäre die schnellstmögliche Lösung für alle Probleme. Also entstand in kürzester Zeit ein Projekt für Mitarbeiterakquise aus dem In- und Ausland. (mehr …)

Mein Perspektivenwechsel von der Pflegekraft zum Patienten

Autor:
Krank als Krankenpfleger

Der 5. Juni 2020 war der Tag, an dem ich zum ersten Mal die Seiten gewechselt habe. Am Abend davor hatte ich mit Bauchschmerzen im Bett gelegen. Ich dachte da nur, dass ich abends wohl zu viel gegessen hatte. Nach einiger Zeit gingen die Schmerzen immer mehr zurück. Nur noch ein leicht rechtsziehender Seitenschmerz blieb. Da ich schon zwei Mal an Nierensteinen gelitten hatte und der Schmerz sich ähnlich anfühlte, dachte ich an einen dritten Nierenstein. (mehr …)

Arbeitsrhythmus im Zehn-Tage-Takt

Autor:
Dienstplan gibt den Arbeitsrhythmus vor

Wenn ich meinen Arbeitsrhythmus beginne, dann starte ich mit Tag eins von zehn Arbeitstagen am Stück. Ich werde des Öfteren gefragt: Wie hältst du das aus? Meine Antwort lautet: Zehn Tage arbeiten ohne einen freien Tag ist wie so vieles im Leben eine Frage der Gewöhnung. Ich habe einen festen Rhythmus. Ich starte immer dienstags und arbeite bis einschließlich Donnerstag. Somit habe ich jeden zweiten Freitag bis Montag vier Tage frei. (mehr …)

Warum ein Praxisanleiter wichtig ist

Autor:

Warum ist ein Praxisanleiter so wichtig für die Station bzw. für eine medizinische Einrichtung? Zu den Aufgaben eines Praxisanleiter zählt das Anleiten von Auszubildenden, die Integration neuer Mitarbeiter und die Fortbildung der Kollegen auf den neusten Stand der Pflege. Auch die eigene Fortbildung von bestimmten Themen im Pflegealltag ist ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung. Der Praxisanleiter ist für jeden auf Station der direkte Ansprechpartner, wenn es um Fragen zum Thema „Wie pflege ich richtig“ geht. Er steht für den Theorie-Praxis-Bezug. (mehr …)

Mitarbeiter aus der LGBTQ+ Community in der Pflege. Wie passt das?

Autor:

Kürzlich im Juni wurde weltweit der Pride (Stolz)-Monat der LGBTQ+ Community gefeiert. Dies ist eine Sammelbezeichnung für Personen, die nicht heterosexuell sind oder deren Geschlechtsidentität nicht dem binären Modell von männlich und weiblich entspricht. Die Buchstaben LGBTQ stehen für Lesbian (lesbisch), Gay (schwul), Bisexual, Transgender und Queer. Das Plus repräsentiert alle anderen wie asexuell, intersexuell oder pansexuell orientierte Personen. Alle haben eins gemeinsam: Sie gehören zu den vollwertigen Menschen unserer Gesellschaft mit gleichen Rechten wie Heterosexuelle! Das gilt selbstverständlich auch für den Bereich der Pflege. (mehr …)

Pflegen kann jeder! Wirklich?

Autor:
Pflege ist eine Lebensaufgabe

Das hört man oft in letzter Zeit: „Pflegen kann doch jeder!“ Ich frage mich da immer wieder, wie man zu dieser Aussage kommt? Ich persönlich halte nichts davon. Pfleger zu sein ist so viel mehr. Man braucht Empathie, Herz, Verantwortungsgefühl – und manchmal auch ein bisschen Selbstironie. Pfleger zu sein ist eine Lebensaufgabe. Wir sind täglich mit Trauer, Schmerz, Freude und Hilflosigkeit konfrontiert. Da braucht man ab und an ein dickes Fell. Dabei können ein intaktes soziales Umfeld, Hobbys und tolle Kollegen helfen. Unternehmungen mit Freunden schaffen einen Ausgleich. Eine starke Psyche ist wichtig in unserem Beruf, um die verschiedenen Situationen zu meistern und manchmal auch den Tod zu verarbeiten. (mehr …)

Gewaltfreie Kommunikation im Pflegealltag: Geht das?

Autor:
Kommunikation in der Pflege

Was heißt Gewaltfreie Kommunikation und wofür brauche ich die? Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein Handlungskonzept, das von dem Psychologen Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Dieses Konzept soll dazu dienen, dass Menschen so miteinander umgehen, dass die Kommunikation nicht blockiert wird. Die Kommunikation soll deshalb wertschätzend sein. Nur leider neigen wir im Alltag dazu, unsere Mitmenschen persönlich anzugreifen oder gar zu beleidigen. Sätze wie: „Du Blödmann, du kannst ja gar nichts“, rutschen uns schnell mal raus. Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation hat zum Ziel, solche Aussetzer zu vermeiden. Wir sollten bewusst auf Beleidigungen oder Herabsetzungen anderer Menschen verzichten. (mehr …)

Mein Rollenkonflikt als Praxisanleiter und Pflegefachkraft

Autor:
Praxisanleitung braucht Zeit

Ich bin Praxisanleiter und damit auch für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege mit zuständig. Allerdings gehöre ich nicht zu den freigestellten Praxisanleitern und muss meine Anleitungen somit neben meiner normalen Tätigkeit ausüben. Dabei gerate ich häufig in einen Rollenkonflikt. Als Praxisanleiter würde ich den Auszubildenden gerne in Ruhe eine Pflegemaßnahme wie zum Beispiel das Entfernen einer Drainage erklären. Doch im Arbeitsalltag kommt es oft zu stressigen Situationen. Da kann ich mir als Pflegefachkraft nicht immer die Zeit nehmen, um den Auszubildenden anzuleiten. (mehr …)

Mitarbeiterakquise aus dem In- und Ausland

Autor:

Wie in ganz Deutschland mussten auch wir in der Asklepios Klinik Lich uns dem Pflegenotstand stellen. Wo sollten die vielen Mitarbeiter herkommen? Wie sollte man so schnell neue Fachkräfte ausbilden? Wie gut muss die Bezahlung sein, dass man freiwillig in den Schichtdienst geht? Fragen über Fragen. Doch die Antwort war vielen schon klar. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland. Dies wäre die schnellstmögliche Lösung für alle Probleme. Also entstand in kürzester Zeit ein Projekt für Mitarbeiterakquise aus dem In- und Ausland. (mehr …)

Mein Perspektivenwechsel von der Pflegekraft zum Patienten

Autor:
Krank als Krankenpfleger

Der 5. Juni 2020 war der Tag, an dem ich zum ersten Mal die Seiten gewechselt habe. Am Abend davor hatte ich mit Bauchschmerzen im Bett gelegen. Ich dachte da nur, dass ich abends wohl zu viel gegessen hatte. Nach einiger Zeit gingen die Schmerzen immer mehr zurück. Nur noch ein leicht rechtsziehender Seitenschmerz blieb. Da ich schon zwei Mal an Nierensteinen gelitten hatte und der Schmerz sich ähnlich anfühlte, dachte ich an einen dritten Nierenstein. (mehr …)

Arbeitsrhythmus im Zehn-Tage-Takt

Autor:
Dienstplan gibt den Arbeitsrhythmus vor

Wenn ich meinen Arbeitsrhythmus beginne, dann starte ich mit Tag eins von zehn Arbeitstagen am Stück. Ich werde des Öfteren gefragt: Wie hältst du das aus? Meine Antwort lautet: Zehn Tage arbeiten ohne einen freien Tag ist wie so vieles im Leben eine Frage der Gewöhnung. Ich habe einen festen Rhythmus. Ich starte immer dienstags und arbeite bis einschließlich Donnerstag. Somit habe ich jeden zweiten Freitag bis Montag vier Tage frei. (mehr …)

Über Uns

Wir sind Pflege! Denn mit mehr als zwei Millionen Patient:innen sind die Asklepios Kliniken eines der größten Gesundheits-unternehmen in Deutschland. Mehr als 67.000 Mitarbeiter:innen sind rund um die Uhr im Einsatz - ein großer Teil von ihnen als Pflegekräfte.
Auf diesem Blog erzählen einige von ihnen aus ihrem Alltag in einer der bundesweit rund 170 Gesundheitseinrichtungen von Asklepios. Wie sie arbeiten und was sie bewegt, lesen Sie hier.

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