Unsere Pflegebotschafter bekommen noch einmal Verstärkung. Wir möchten unsere neue Bloggerin Carolin Beck vorstellen. Carolin arbeitet arbeitet in der Asklepios Klinik Seligenstadt in Hessen.
Unsere Pflegebotschafter bekommen noch einmal Verstärkung. Wir möchten unsere neue Bloggerin Carolin Beck vorstellen. Carolin arbeitet arbeitet in der Asklepios Klinik Seligenstadt in Hessen.
Um Pflegekraft zu werden, ist bereits in vielen Ländern ein Studium nötig. Deutschland ist nach wie vor Verfechter der betrieblichen Ausbildung, auch wenn es inzwischen möglich ist, den dualen Weg zu gehen, also praktische Tätigkeit und Studium zu verbinden. Den Pflegeberuf als Studiengang zu etablieren, hat meiner Meinung nach viele berufspolitische Vorteile. Das, was Pflege heute schon tut, befindet sich auf einem hohen fachlichen Niveau. Würde die Ausbildung ein Pflichtstudium vorsehen, würde das nicht nur das Ansehen innerhalb der pflegerisch-medizinischen Berufe verbessern, sondern auch dem Anspruch an die eigene Tätigkeit besser gerecht werden.
VON LAURA BÖTTCHER
Der Arbeitsalltag von Gesundheits- und Krankenpflegern in Kliniken ist häufig sehr unterschiedlich – abhängig davon, wo sie in welcher Position arbeiten. Ich möchte euch eine Kollegin vorstellen, die in einem sogenannten „Pflegepool“ arbeitet und noch dazu nur in Nachtdiensten eingesetzt wird.
Am gestrigen Abend saß ich mit zwei Freundinnen zusammen. Die eine Psychiaterin, die andere Pflegekraft und ich Dozentin in der Pflegeschule. Da ist es wenig verwunderlich, dass Anekdoten aus dem Arbeitsalltag im Krankenhaus ausgetauscht wurden. Auch die über unsere eigenen Krankenhausaufenthalte und Behandlungen als Patientin.
Täglich pflegen wir Menschen, weil es Teil unseres Berufes ist. Wir teilen ganz intime Momente, sehen gute und schlechte Zeiten, helfen, wo wir nur können. Doch wie ist es, wenn man statt eines Fremden einen Angehörigen pflegt? Pflegt man anders? Verhält man sich anders als im Job? Reagiert man in bestimmten Situationen anders?
Ganz ehrlich: Vor dem Beginn meiner Ausbildung habe ich mir nicht ein Mal Gedanken darüber gemacht, was mich im direkten Körperkontakt mit Menschen erwartet. Natürlich war mir bewusst, dass ich Menschen in Körperzonen berühren werde, die eigentlich nur ihnen selbst und Sexualpartnern und -partnerinnen vorbehalten sind. Wie das für mich sein würde? Das werde ich dann schon sehen, dachte ich.
Ich werde oft gefragt: „Was machst du an den Feiertagen?“ Und oft lautet meine Antwort: „Arbeiten.“ Bei meiner Familie und meinen Freunden führte das anfangs zu Unverständnis. Ich musste immer wieder darauf hinweisen, dass ich in einem Sozialberuf arbeite und ein Krankenhaus niemals geschlossen hat. Schließlich macht eine Krankheit vor Feiertagen nicht Halt.
Gesundheits- und Krankenpflegerin zu sein, ist für mich nicht einfach ein Beruf, sondern eine Berufung. Ich liebe den Umgang mit den Patienten, die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und vor allem die Arbeit in so einem tollen Team, wie ich es in Seligenstadt in Hessen habe.
Seit dem 7. Oktober 2019, 11 Uhr, ist die Asklepios Klinik Lich digitalisiert. Als Projektstation hatte man meinen Arbeitsplatz, die „3a Unfallchirurgie“ gewählt. Wir hatten Anfang des Jahres eine Projektgruppe gebildet, die sich intensiv von April an mit dem Thema Digitalisierung auf Station beschäftigt hat. Dazu haben wir uns ganz regelmäßig mittwochs alle zwei Wochen zum Ideensammeln getroffen. Es musste viel gefiltert werden… Und auch ein paar Pflöcke mussten eingerammt werden: Die technischen Voraussetzungen mussten vorhanden sein. Der ideale Zeitpunkt wollte gewählt werden.
Unsere Pflegebotschafter bekommen noch einmal Verstärkung. Hier stellen wir unseren neuen Blogger David de Vries vor. Er ist Trainee im Pflegemanagement in der Asklepios Klinik Hamburg-Altona.