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Patienten

Von 0 auf 100 schalten: Unsere Pflegebotschafter im Video Teil 4

Jan-Hendrik Kolb, Krankenpfleger auf der Intensivstation der Asklepios Klinik Barmbek, liebt die Abwechslung in seinem Job. In unserem Video erzählt er, wie es ist, manchmal von 0 auf 100 schalten zu müssen und bei Notfällen den Überblick zu bewahren. Besonders am Herzen liegt es ihm auch, sich um die Angehörigen der Patienten zu kümmern.

Wenn die Seele weint: Notfälle in der Psychiatrie

Patientenbetreuung

Jedes Jahr wieder nehme ich an einer Reanimationsfortbildung teil. Wir lernen die lebensrettenden Erstmaßnahmen, um den Patienten zu helfen, bis das Reanimationsteam kommt. In der Patientenbetreuung in der Psychiatrie gibt es aber auch noch andere Notfälle. Notfälle, die so vielfältig sein können, wie es Menschen auf der Welt gibt.

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Danke für mein zweites Leben!

Es gibt Momente, da habe ich Tränen in den Augen. Sie sind selten, denn ich würde mich selbst als sehr kontrollierten Menschen beschreiben.

Vor einigen Monaten war wieder einer dieser Momente. Auf meiner Station wurde ich von einer Kollegin mit dem Satz begrüßt: „Wir haben einen Brief von Herrn Schulze* bekommen.“ (*Name geändert) Herr Schulze war einer unserer jungen Patienten, vorher gesund und mitten im Leben, dann nach einem Sport-Unfall musste er reanimiert und beatmet werden und war eine ganze Weile bei uns in Behandlung.

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Teil 2: Die Sucht zerfrisst das Leben von Frau K.

VON FARSHID AHMADI

Die Pflege von Patienten mit Suchterkrankungen ist nicht einfach. Nicht selten setzen sie sich sogar gegen uns Pflegekräfte zur Wehr, wenn wir sie etwa bei der dringend notwendigen Körperpflege unterstützen wollen. Unsere Hoffnung: Wenn wir vermeiden, dass Patienten verwahrlost und ungepflegt erscheinen, motiviert das die Angehörigen, die Therapie zu unterstützen. Das habe ich im ersten Teil dieses Blogbeitrags über die alkoholabhängige Frau K. beschrieben.

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Weg zum Berufsziel: Gesundheits- und Krankenpfleger auf einer Intensivstation

Schon während meiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger von 2001 bis 2004 wurde mir klar, dass ich unbedingt auf einer Intensivstation arbeiten will. Im dritten Lehrjahr verschlug es mich auf die Intensivstation. Diese hatte in meinem Lehrkrankenhaus einen sehr elitären Ruf. Man musste mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen, um dort eine Chance zu erhalten.

So lernte ich als Auszubildender ein hochprofessionelles und kompetentes Team kennen. Ich war fasziniert. Alles folgte klaren Strukturen und Regeln. Fachwissen, welches ich zwar gelernt, aber nie angewendet hatte, war auf einmal relevant. Die Praxisanleiter forderten mich. Es war nicht leicht, aber es war beeindruckend.

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Psychiatrische Pflege – Besser als ihr Image!

Die häufigste Reaktion, wenn ich erzähle, dass ich Stationsleiterin in der Psychiatrie bin: „Psychiatrie?! Das ist bestimmt anstrengend!“ Dahinter steckt meistens, dass kaum jemand eine Vorstellung von psychiatrischer Pflege hat. Das Image: Lauter Verrückte werden mit Medikamenten und Fixiergurten ruhig gestellt, und das Personal geht Kaffee trinken.

Die Realität…

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Das rote Telefon ringt, das Reanimationsteam rennt!

VON FARSHID AHMADI

Auf meiner Station hängt im Flur das rote Telefon. Du kannst es dir wie im Film vorstellen. Sobald es irgendwo im Krankenhaus einen Notfall gibt, ruft einer der Gesundheits- und Krankenpfleger viermal die Vier an und das rote Telefon ringt. 4444, das ist bei uns die Nummer für das Reanimationsteam.
„Bei uns“ – das sind mein Team und ich auf der Intensivstation der Asklepios Klinik Wandsbek.
Wir sind über 40 Gesundheits- und Krankenpfleger, Ärzte für internistische Patienten und Ärzte für chirurgische Patienten. Meine Station hat Kapazität für maximal 19 Menschen, die in Lebensgefahr sind und eine intensive medizinische Betreuung benötigen.

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Verbände für die Seele

Ich bin eine Krankenschwester. Gefühlt war ich das schon immer. All meinen Teddys und auch den Barbies verpasste ich als Kind kleine weiße Verbände. Selbst meinem Kater legte ich welche an, der mich dann genervt und abschätzig anblickte. Nun gut.

Heute arbeite ich als Gesundheits- und Krankenpflegerin auf einer Psychosomatischen Station in einem im Grünen gelegenen Krankenhaus am Rande Hamburgs in Rissen. Man kennt sich, man grüßt sich, egal wen man auf dem weitläufigen Gelände oder auf den Fluren trifft. Ich arbeite dort richtig gern. Ich möchte sogar sagen, ich habe Spaß an meiner Arbeit. Ich gebe zu, dass ich zu ungünstigen Zeiten arbeite, auch am Wochenende und nachts. Aber der Kontakt zu den Patienten erfüllt mich. Und meine Kollegen und ich bilden ein gutes Team.

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Ein Beruf, der berührt – und Karrieremöglichkeiten eröffnet

VON SVENJA HORN

Die Pflege – ein toller Beruf, der richtig nerven kann. Trotzdem oder gerade deswegen hat mich dieser Beruf zu jedem Moment auf irgendeine Weise berührt. Du gehst ins Gespräch, stehst Patienten bei und gibst Halt – das ist jedes Mal wieder eine tolle Erfahrung. Diese Arbeit ruft unterschiedliche Emotionen hervor. Sie macht wütend, traurig. Manchmal ist sie scheußlich. Dennoch ist sie faszinierend. Sie macht ebenso betroffen wie glücklich. Die Arbeit in der Pflege ist unter anderem deswegen großartig, weil sie der optimale Lebenscoach ist. Du gibst etwas hinein und bekommst etwas zurück. Ein sofortiges Feedback für dein Verhalten – mit der Möglichkeit es stets zu ändern. Anwendbar auf alle Bereiche im Leben. Andere Menschen kaufen Ratgeber, ich nehme einfach die Reaktionen meiner Patienten wahr.

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Über Uns

Wir sind Pflege! Denn mit mehr als zwei Millionen Patient:innen sind die Asklepios Kliniken eines der größten Gesundheits-unternehmen in Deutschland. Mehr als 67.000 Mitarbeiter:innen sind rund um die Uhr im Einsatz - ein großer Teil von ihnen als Pflegekräfte.
Auf diesem Blog erzählen einige von ihnen aus ihrem Alltag in einer der bundesweit rund 170 Gesundheitseinrichtungen von Asklepios. Wie sie arbeiten und was sie bewegt, erfährst du hier.

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